Schulverband


Starkes Signal für Bildung im ländlichen Raum

 

Öffentliche Anhörung zur Petition für eine eigene Oberstufe im Landtag

 

 

 

Berkenthin/Krummesse.

 

Im Petitionsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtages wurde die Petition zur Errichtung einer gymnasialen Oberstufe an der Stecknitz-Schule öffentlich am 26.5.2026 beraten. Eingereicht wurde die Petition von der Vorsitzenden des Schulelternbeirats, Susanne Kähler. Der Schulverband an der Stecknitz, vertreten durch Schulverbandsvorsteher Friedrich Thorn, unterstützte das Anliegen im Petitionsausschuss.

 

 

 

Im Mittelpunkt der Anhörung stand die Frage, ob die Entwicklung der Schülerzahlen die Einrichtung einer eigenen Oberstufe rechtfertigt. Nach § 43 Absatz 4 des Schleswig-Holsteinischen Schulgesetzes ist hierfür entscheidend, ob dauerhaft ausreichend viele Schülerinnen und Schüler für die Einführungsphase der Oberstufe erwartet werden können. Vertreter des Bildungsministeriums machten deutlich, dass für diese Bewertung die amtlichen Schulstatistiken im September des neuen Schuljahres maßgeblich sind.

 

 

 

Gleichzeitig wurde während der Anhörung mehrfach die außerordentlich positive Entwicklung der Stecknitz-Schule hervorgehoben. Die Schule hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der erfolgreichsten Schulstandorte der Region entwickelt. Allein in der Sekundarstufe I stieg die Zahl der Schülerinnen und Schüler von 348 im Jahr 2017 auf inzwischen 654 im Jahr 2026. Für den aktuellen fünften Jahrgang war die Nachfrage so groß, dass sogar eine Sechszügigkeit möglich gewesen wäre.

 

 

 

Schulverbandsvorsteher Friedrich Thorn machte deutlich, dass der Schulverband seit seiner Gründung konsequent auf den Ausbau und die Stärkung des Schulstandortes gesetzt hat. Ziel sei es, Familien im ländlichen Raum ein vollständiges Bildungsangebot anzubieten und gleichzeitig die Attraktivität der Region als Wohn- und Lebensraum zu stärken.

 

 

 

Besonders bemerkenswert ist dabei die Entwicklung der Schule selbst. In der Anhörung wurde ausdrücklich auf die erfolgreiche Arbeit der Schulleitung, des Kollegiums sowie aller an Schule Beteiligten hingewiesen. Die Stecknitz-Schule verfolgt seit Jahren einen pädagogischen Ansatz, der das einzelne Kind in den Mittelpunkt stellt und individuelle Bildungswege ermöglicht. Dieser Weg wird von Eltern und Schülerinnen und Schülern zunehmend angenommen.

 

 

 

Auch die Berufsorientierung wurde als besondere Stärke der Schule hervorgehoben. Bereits ab den unteren Jahrgangsstufen werden die Jugendlichen intensiv auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet. Werkstatttage, Praktika, das Beruferondell, Kooperationen mit Unternehmen und die enge Zusammenarbeit mit dem Berufsbildungszentrum Mölln ermöglichen vielfältige Perspektiven. Die Schule verfügt darüber hinaus bereits heute über zahlreiche gymnasial ausgebildete Lehrkräfte und sieht sich fachlich sowie organisatorisch in der Lage, eine Oberstufe erfolgreich aufzubauen.

 

 

 

Ein weiterer Schwerpunkt der Anhörung waren die tatsächlichen Wege, die Schülerinnen und Schüler derzeit zurücklegen müssen, um eine Oberstufe zu besuchen. Zwar bestehen verschiedene Angebote im Umfeld, die Fahrzeiten mit dem öffentlichen Nahverkehr liegen jedoch teilweise bei deutlich über 50 Minuten. Gleichzeitig wurden die anhaltenden Probleme im Busverkehr im Kreis Herzogtum Lauenburg angesprochen. Für viele Familien wäre eine wohnortnahe Oberstufe daher eine erhebliche Verbesserung der Bildungsbedingungen.

 

 

 

Von besonderer Bedeutung waren die vom Schulverband vorgestellten Prognosen zur weiteren Entwicklung der Schülerzahlen. Grundlage hierfür ist der durch das renommierte Planungsbüro „Bildung und Region“, Bonn erstellte Schulentwicklungsplan. Dieser wird seit Jahren kontinuierlich fortgeschrieben. Nach Angaben des Schulverbandes haben sich die Prognosen in der Vergangenheit nicht nur bestätigt, sondern wurden durch die tatsächliche Entwicklung der Schülerzahlen sogar übertroffen.

 

 

 

In der Anhörung wurde deutlich, dass die Stecknitz-Schule nicht auf kurzfristige Entwicklungen setzt, sondern seit Jahren einen nachhaltigen Wachstumskurs verfolgt. Dieser wird durch erhebliche Investitionen begleitet. Erst kürzlich wurde ein Erweiterungsbau mit zusätzlichen Klassenräumen und modernen Lernflächen fertiggestellt. Seit Jahresbeginn wird ein weiterer Anbau von 8 Unterrichtsräumen am Standort Krummesse vorbereitet, um dem Wachstum der Schule Rechnung zu tragen.

 

 

 

Die Vorsitzende des Schulelternbeirats, Susanne Kähler, betonte in ihrem Beitrag vor dem Ausschuss die große Bedeutung der Schule für die Familien vor Ort. Die Petition mit über 2000 UnterstützerInnen sei Ausdruck des Wunsches vieler Eltern, ihren Kindern auch im ländlichen Raum wohnortnahe und durchgängige Bildungswege bis zum Abitur zu ermöglichen.

 

 

 

Die Anhörung machte deutlich, dass die Diskussion um die Oberstufe weit über reine Schülerzahlen hinausgeht. Sie berührt Fragen der Chancengerechtigkeit, der Entwicklung ländlicher Räume und der Zukunftsfähigkeit von Bildungsstandorten. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Stecknitz-Schule und der Schulverband die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Standortes mit großem Engagement und langfristiger Perspektive vorantreiben.

 

 

 

Die Entscheidung über die Petition wird zu einem späteren Zeitpunkt durch den Petitionsausschuss getroffen. Maßgeblich werden dabei auch die aktuellen amtlichen Schülerzahlen des kommenden Schuljahres sein.

 

 

Unabhängig vom weiteren Verfahren bleibt das gemeinsame Ziel klar: Kindern und Jugendlichen im ländlichen Raum die bestmöglichen Bildungschancen zu eröffnen und den erfolgreichen Weg der Stecknitz-Schule konsequent fortzusetzen.

 


Öffentliche Anhörung zur Petition für eine eigene Oberstufe im Landtag

Berkenthin/Krummesse.

 

Im Petitionsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtages wurde die Petition zur Errichtung einer gymnasialen Oberstufe an der Stecknitz-Schule öffentlich am 26.5.2026 beraten. Eingereicht wurde die Petition von der Vorsitzenden des Schulelternbeirats, Susanne Kähler. Der Schulverband an der Stecknitz, vertreten durch Schulverbandsvorsteher Friedrich Thorn, unterstützte das Anliegen im Petitionsausschuss.

 

Im Mittelpunkt der Anhörung stand die Frage, ob die Entwicklung der Schülerzahlen die Einrichtung einer eigenen Oberstufe rechtfertigt. Nach § 43 Absatz 4 des Schleswig-Holsteinischen Schulgesetzes ist hierfür entscheidend, ob dauerhaft ausreichend viele Schülerinnen und Schüler für die Einführungsphase der Oberstufe erwartet werden können. Vertreter des Bildungsministeriums machten deutlich, dass für diese Bewertung die amtlichen Schulstatistiken im September des neuen Schuljahres maßgeblich sind.

 

Gleichzeitig wurde während der Anhörung mehrfach die außerordentlich positive Entwicklung der Stecknitz-Schule hervorgehoben. Die Schule hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der erfolgreichsten Schulstandorte der Region entwickelt. Allein in der Sekundarstufe I stieg die Zahl der Schülerinnen und Schüler von 348 im Jahr 2017 auf inzwischen 654 im Jahr 2026. Für den aktuellen fünften Jahrgang war die Nachfrage so groß, dass sogar eine Sechszügigkeit möglich gewesen wäre.

 

Schulverbandsvorsteher Friedrich Thorn machte deutlich, dass der Schulverband seit seiner Gründung konsequent auf den Ausbau und die Stärkung des Schulstandortes gesetzt hat. Ziel sei es, Familien im ländlichen Raum ein vollständiges Bildungsangebot anzubieten und gleichzeitig die Attraktivität der Region als Wohn- und Lebensraum zu stärken.

 

Besonders bemerkenswert ist dabei die Entwicklung der Schule selbst. In der Anhörung wurde ausdrücklich auf die erfolgreiche Arbeit der Schulleitung, des Kollegiums sowie aller an Schule Beteiligten hingewiesen. Die Stecknitz-Schule verfolgt seit Jahren einen pädagogischen Ansatz, der das einzelne Kind in den Mittelpunkt stellt und individuelle Bildungswege ermöglicht. Dieser Weg wird von Eltern und Schülerinnen und Schülern zunehmend angenommen.

 

Auch die Berufsorientierung wurde als besondere Stärke der Schule hervorgehoben. Bereits ab den unteren Jahrgangsstufen werden die Jugendlichen intensiv auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet. Werkstatttage, Praktika, das Beruferondell, Kooperationen mit Unternehmen und die enge Zusammenarbeit mit dem Berufsbildungszentrum Mölln ermöglichen vielfältige Perspektiven. Die Schule verfügt darüber hinaus bereits heute über zahlreiche gymnasial ausgebildete Lehrkräfte und sieht sich fachlich sowie organisatorisch in der Lage, eine Oberstufe erfolgreich aufzubauen.

 

Ein weiterer Schwerpunkt der Anhörung waren die tatsächlichen Wege, die Schülerinnen und Schüler derzeit zurücklegen müssen, um eine Oberstufe zu besuchen. Zwar bestehen verschiedene Angebote im Umfeld, die Fahrzeiten mit dem öffentlichen Nahverkehr liegen jedoch teilweise bei deutlich über 50 Minuten. Gleichzeitig wurden die anhaltenden Probleme im Busverkehr im Kreis Herzogtum Lauenburg angesprochen. Für viele Familien wäre eine wohnortnahe Oberstufe daher eine erhebliche Verbesserung der Bildungsbedingungen.

 

Von besonderer Bedeutung waren die vom Schulverband vorgestellten Prognosen zur weiteren Entwicklung der Schülerzahlen. Grundlage hierfür ist der durch das renommierte Planungsbüro „Bildung und Region“, Bonn erstellte Schulentwicklungsplan. Dieser wird seit Jahren kontinuierlich fortgeschrieben. Nach Angaben des Schulverbandes haben sich die Prognosen in der Vergangenheit nicht nur bestätigt, sondern wurden durch die tatsächliche Entwicklung der Schülerzahlen sogar übertroffen.

 

In der Anhörung wurde deutlich, dass die Stecknitz-Schule nicht auf kurzfristige Entwicklungen setzt, sondern seit Jahren einen nachhaltigen Wachstumskurs verfolgt. Dieser wird durch erhebliche Investitionen begleitet. Erst kürzlich wurde ein Erweiterungsbau mit zusätzlichen Klassenräumen und modernen Lernflächen fertiggestellt. Seit Jahresbeginn wird ein weiterer Anbau von 8 Unterrichtsräumen am Standort Krummesse vorbereitet, um dem Wachstum der Schule Rechnung zu tragen.

 

Die Vorsitzende des Schulelternbeirats, Susanne Kähler, betonte in ihrem Beitrag vor dem Ausschuss die große Bedeutung der Schule für die Familien vor Ort. Die Petition mit über 2000 UnterstützerInnen sei Ausdruck des Wunsches vieler Eltern, ihren Kindern auch im ländlichen Raum wohnortnahe und durchgängige Bildungswege bis zum Abitur zu ermöglichen.

 

Die Anhörung machte deutlich, dass die Diskussion um die Oberstufe weit über reine Schülerzahlen hinausgeht. Sie berührt Fragen der Chancengerechtigkeit, der Entwicklung ländlicher Räume und der Zukunftsfähigkeit von Bildungsstandorten. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Stecknitz-Schule und der Schulverband die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Standortes mit großem Engagement und langfristiger Perspektive vorantreiben.

 

Die Entscheidung über die Petition wird zu einem späteren Zeitpunkt durch den Petitionsausschuss getroffen. Maßgeblich werden dabei auch die aktuellen amtlichen Schülerzahlen des kommenden Schuljahres sein.

 

Unabhängig vom weiteren Verfahren bleibt das gemeinsame Ziel klar: Kindern und Jugendlichen im ländlichen Raum die bestmöglichen Bildungschancen zu eröffnen und den erfolgreichen Weg der Stecknitz-Schule konsequent fortzusetzen.


Startchancenprogramm kommt an der Stecknitz-Schule an

Gute Nachrichten aus der Stecknitz-Schule: Das bundesweite Startchancenprogramm (SCP) zeigt bereits Wirkung. Ziel des Programms ist es, die soziale Entwicklung der Kinder zu fördern und ihre Basiskompetenzen in Lesen und Rechnen zu stärken. Ein Teil der bereitgestellten Mittel fließt in die Erweiterung des multiprofessionellen Teams an der Schule.

 

Die Schulkonferenz und der Schulträger haben gemeinsam beschlossen, die ersten und fünften Klassen gezielt mit Schulassistenzen zu unterstützen. Geplant ist, dass jeweils zwei Klassen eine Schulassistenz erhalten, sodass jede Klasse in der Hälfte der Stunden von dieser begleitet wird.

 

Schulleiter Matthias Heffter erklärt: "Die Schulassistenz kann man sich wie die gute Seele im Klassenraum vorstellen. Sie begleitet die Schülerinnen und Schüler und unterstützt sowohl die soziale Entwicklung der Kinder als auch die Klassengemeinschaft." Heffter betont, dass sich das Kollegium schon lange eine solche Unterstützung gewünscht habe: "Die soziale Entwicklung jedes Einzelnen und der gesamten Gruppe bildet die Grundlage für Lernerfolge."

 

Wir haben uns bewusst für Schulassistenzen entschieden, da diese sehr gut den Raum zwischen Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern finden. Sie kommen aus ausgebildeten pädagogischen Berufen oder verfügen über eine hohe Lebenserfahrung. Alle neuen Schulassistentinnen haben bereits große Erfahrungen in der Arbeit mit Schulkindern.

 

Bereits zum 1. März haben fünf Schulassistenzen das Team der Stecknitz-Schule verstärkt. Sie werden dauerhaft in den ersten und fünften Klassen eingesetzt, um dort langfristig planbare Strukturen zu schaffen.

 

Für Schulverbandsvorsteher Friedrich Thorn war klar: "Wir übernehmen die Einstellung der Schulassistentinnen, weil wir eine gute Schule aus einer Hand für den effektivsten und besten Weg halten. Alle Ressourcen sollen direkt bei den Kindern ankommen. Gerade die kurzen Wege zwischen den an Schule Beteiligten sorgen für eine schnelle und zielgerichtete Umsetzung."

 

Auch die Lehrkräfte und die neuen Schulassistentinnen fiebern dem Start entgegen. Bis zum 15. März werden alle aktuellen ersten und fünften Klassen versorgt sein. Die künftigen Jahrgänge können dann direkt mit den bereits gut eingearbeiteten Schulassistentinnen ab der Einschulung starten.

 

Schulleiter Matthias Heffter bringt es auf den Punkt: "Genau so können wir die Chancengerechtigkeit für alle unsere Schülerinnen und Schüler verbessern." Eine Schülerin genau passend dazu: "In der Schule geht es nicht darum, dass jeder das Gleiche bekommt, sondern dass jeder das bekommt, was er braucht."

 


Stecknitz-Schule in Krummesse plant Aufbau einer gymnasialen Oberstufe

den vollständigen Artikel hierzu finden Sie hier


Die Stecknitz-Schule auf Wachstumskurs

 

Die Stecknitz-Schule möchte „Mehr als Schule“ sein, so sagt es schon das Logo der Schule – und die Entwicklung der letzten Jahre zeigt, dass das Konzept aufgeht. Mit einer klaren Vision und viel Engagement haben Schulleiter Matthias Heffter und Schulverbandsvorsteher Friedrich Thorn gemeinsam mit Lehrkräften und dem pädagogischen Team, dem Schulverband, Eltern und Schülerinnen und Schülern die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt.

 

Moderner Unterricht in inspirierender Umgebung

 

Die Stecknitz-Schule hat in den letzten Jahren nicht nur ihre Infrastruktur weiter modernisiert, sondern auch innovative Konzepte in den Schulalltag integriert. Dank umfangreicher Investitionen verfügt die Schule über modern ausgestattete Fachräume, digitale Lernmittel und ein vielfältiges Angebot an Arbeitsgemeinschaften, das von Robotik über Laser, Röntgen und 3D-Druck bis hin zu Theater und Kunst reicht.

 

„Unsere Schülerinnen und Schüler sollen in einer Umgebung lernen, die sie mitgestalten und ihnen Raum für individuelles Wachstum gibt“, betont Schulleiter Matthias Heffter. „Wir möchten, dass sie nicht nur für die Prüfungen, sondern fürs Leben lernen.“ Dieser Satz schwebt schon seit Jahrzehnten durch die Bildungslandschaft, aber der Schulleiter hält ihn für wichtiger als je zuvor. „Wir bereiten die Kinder auf ein Leben und eine Arbeitswelt vor, die wir uns noch gar nicht vorstellen können. Daher ist es umso wichtiger die persönlichen Kompetenzen zu stärken, die einen fit für das Leben machen“, so der Schulleiter.

 

Ausbau des Schulgebäudes für die wachsende Gemeinschaft

 

Die steigenden Schülerzahlen in der Grund- und Gemeinschaftsschule und somit auch in der Ganztagsbetreuung machen es notwendig, die Räumlichkeiten der Stecknitz-Schule weiter auszubauen. Erst vor Kurzem wurde ein neuer Bauabschnitt begonnen, der dringend benötigte zusätzliche Räume schafft. Doch das Ende der Bauarbeiten ist noch nicht in Sicht: Ein weiterer Bauabschnitt ist bereits im Gespräch, um der wachsenden Gemeinschaft auch in Zukunft gerecht zu werden.

 

„Die Entwicklung der Stecknitz-Schule zeigt, wie wichtig es ist, langfristig zu planen und auf die Bedürfnisse der Familien vor Ort einzugehen“, erklärt Friedrich Thorn. „Wir investieren nicht nur in Steine, sondern in die Zukunft unserer Kinder.“

 

Perspektive durch Oberstufe: Bildung aus einer Hand

 

Um den Familien in der Region eine umfassende und langfristige Bildungsperspektive zu bieten, hat der Schulverband beschlossen, erneut einen Antrag auf die Einrichtung einer Oberstufe zu stellen. Die Nachfrage ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen, und der Schulverbandsvorsteher Friedrich Thorn betont, wie wichtig ihm das Konzept „Schule aus einer Hand“ ist.

 

 „Angesichts der stark steigenden Schülerzahlen halten wir die Einrichtung einer Oberstufe nicht nur für sinnvoll, sondern auch für notwendig“, so Thorn. „Es geht darum, den Kindern und Familien eine langfristige Perspektive vor Ort zu bieten und die Region als Bildungsstandort zu stärken.“

 

Startchancenprogramm: Mehr Unterstützung für die Schülerinnen und Schüler

 

Ein weiterer Schritt in der Entwicklung der Stecknitz-Schule ist die Teilnahme am Startchancenprogramm. Im Rahmen dieses Programms wird der Schulverband weitere Schulassistenzen einstellen, die insbesondere die Jahrgänge 1 und 5 intensiv begleiten werden. Die Schulassistenzen sind in der Hälfte aller Unterrichtsstunden der beiden Jahrgänge anwesend und unterstützen die Gemeinschaftsbildung sowie das Ankommen der Schülerinnen und Schüler. Obwohl das Programm gerade erst angelaufen ist, sind sich bereits jetzt alle Gremien einig, diesen Schritt zu gehen.

 

„Die Stärkung des Teams und der Gemeinschaft ist die Grundlage für ein erfolgreiches Lernen und die positive Entwicklung der Persönlichkeit“, ist sich Schulleiter Matthias Heffter sicher. „Mit dieser Unterstützung können wir sicherstellen, dass jedes Kind individuell gefördert und begleitet wird und gut in die Schulgemeinschaft hineinwächst.“

 

Ein Blick in die Zukunft

 

Auch in den kommenden Jahren hat die Stecknitz-Schule Großes vor. Geplant sind unter anderem weitere Investitionen in die digitale Ausstattung und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Schulkonzepte.

 

„Wir möchten unseren Schülerinnen und Schülern die bestmöglichen Voraussetzungen für ihre Zukunft bieten“, fasst Matthias Heffter zusammen. „Die Stecknitz-Schule wird weiterhin ein Ort sein, an dem Bildung mit Herz und Gemeinschaft vermittelt wird.“

 

Matthias Heffter und Friedrich Thorn bestärken nicht nur das Schulmotto „Schule aus einer Hand“, sondern wollen als Schulleiter und Schulträger auch den Schülerinnen und Schülern eine Schule anbieten, die sich dem in der Stecknitz Schule, Standort Berkenthin verewigten Zitat von Günther Grass verpflichtet fühlt:

 

 

 

„Die Schule ist ein geschützter Raum. Außerhalb der Schule herrscht ein raueres Klima. Mit Gegenwind ist zu rechnen. Doch darauf wird es ankommen: Auch bei Gegenwind den Mund aufzumachen, gegen den Wind laut ja oder nein zu sagen und dieses ja oder nein zu begründen.“

 


Windhundrennen im Briefkasten, Teil 2

Um das Ergebnis vorweg zu nennen:

 

Der Schulverband an der Stecknitz ist überglücklich. Hat es doch noch rechtzeitig zu Weihnachten ein großes Geschenk des Bildungsministerium gegeben.

 

Aber der Reihe nach. Was niemand für möglich gehalten hätte, geschah tatsächlich: Unser wackerer Antrag aus Berkenthin hatte es durch den gewaltigen Papierstapel geschafft, vorbei an allen Übertragungsfehlern und den „bitte ergänzen Sie noch…“-Anforderungen, die ihm das Leben schwer machten. Der Umschlag bahnte sich beharrlich seinen Weg durch die Instanzen, ließ sich nicht von der Masse überwältigen und fand auf wundersame Weise eine kaum noch erwartete positive Rückmeldung.

 

Während die ersten Wochen nach dem „Windhundrennen“ zunächst von absoluter Stille, dann plötzlich von einem Feuerwerk an Rückfragen und Nachreichungen geprägt waren, wuchs der Stapel an Ergänzungsanträgen höher und höher. Vertreter der Antragsteller aus Berkenthin, gestählt durch zahlreiche Anpassungsrunden und den einen oder anderen verzweifelten Anruf, konnten kaum glauben, was geschah: Der Antrag wurde nicht nur gelesen, sondern erreichte tatsächlich die Prüfstufe „förderwürdig“. Ein stiller Jubel ging durch die Gemeinde, denn: Während andere Anträge noch in endlosen Verästelungen der Bürokratie festhingen, trudelte in Berkenthin – trotz klemmender Briefkastenklappe bei nächtlichem Einsatz – plötzlich eine das offizielle Dokument ein – der allseits begehrte Bewilligungsbescheid.

 

Die Nachricht löste Begeisterung in der Kommune aus, und es wurde wild darüber spekuliert, wer welchen Anteil an diesem Glücksfall hatte. War es die Schwester des Bürokraten, die um Mitternacht das Schriftstück in den Kasten gleiten ließ? War es die solidarische Unterstützung der anderen Antragsteller oder vielleicht einfach nur der Zufall?

 

Am Ende jedoch zählte nur das Ergebnis: Der Antrag aus Berkenthin, für den so viel Zeit, Schlaf und Einsatz geopfert wurde, ergab tatsächlich eine Bezuschussung. Ein großes Seufzen der Erleichterung hallte durch die Amtsstube – und ist noch immer nicht so ganz verklungen.

 

Und hier der konkrete Freudeinhalt: Das Land Schleswig-Holstein fördert den Ganztagsanteil des Anbaus am Standort Krummesse mit rd. 700.000 € der Gesamtkosten von 2 Mio €. Dem Land und der Investitionsbank und natürlich dem Briefkasten gebührt unser Dank.

 

Und so fand das „Windhundrennen“ ein glückliches Ende. Die Heldinnen und Helden dieses nächtlichen Abenteuers hatten das Unmögliche möglich gemacht und eine Bestätigung für ihre Mühen erhalten. Die Geschichte hat sich weit über Berkenthin hinaus verbreitet, als Beweis dafür, dass sich Einsatz – und manchmal auch eine gut durchdachte Platzierung vor einem Briefkasten – auszahlen kann.


Durch die vielen Starkregenereignisse der letzten Wochen ist es im Bereich der Räume der offenen Ganztagsschule/Atrium zu Feuchtigkeitsschäden gekommen. Dadurch wird es notwendig, in den nächsten Wochen eine Sanierung durchzuführen. Daran arbeiten wir mit unserem Architekturbüro und einem Gutachter intensiv. Wir hoffen alsbald eine Firma mit der Sanierung beauftragen zu können.

 

Als Schulverband haben wir die derzeitige Raumluftbelastung prüfen lassen mit dem Ergebnis, dass bei stetiger Lüftung eine weitere Nutzung des Atriums möglich ist, nicht aber der beiden Nebenräume.

 

Dieses Gutachten möchten wir hier zur Information zur Kenntnis geben: 

 

 

Viele Grüße,
Friedrich Thorn
Schulverbandsvorsteher
Schulverband an der Stecknitz

 



Langjähriger Schulverbandsvorsteher Dr. Peter Bauer aus Krummesse verstorben

 

Mit tiefem Bedauern nimmt der Schulverband an der Stecknitz Berkenthin-Krummesse Abschied von Dr. Peter Bauer, der am 10. September 2024 im Alter von 88 Jahren verstorben ist. Dr. Bauer war über Jahrzehnte hinweg eine prägende Persönlichkeit für den Schulstandort und das kommunale Leben in Krummesse und darüber hinaus.

Von 1974 bis 1990 sowie von 1998 bis 2008 bekleidete Dr. Bauer das Amt des Verbandsvorstehers des Schulverbandes Krummesse. In dieser Zeit setzte er sich mit großem Engagement für die Weiterentwicklung des Bildungsangebots ein. Besonders am Herzen lag ihm die Weiterentwicklung der Grund- und Hauptschule Krummesse zur heutigen Grund- und Gemeinschaftsschule Stecknitz. Dieser Prozess hat die Weichen für die Sicherung und den Ausbau des Bildungsangebotes in der Region gestellt.

Dr. Bauers Einsatz und sein Vorausdenken führten maßgeblich zur Gründung des Schulverbandes an der Stecknitz Berkenthin-Krummesse zum 1. Januar 2008. Seine Arbeit hat damit nicht nur das Bildungsangebot bereichert, sondern gleichzeitig auch die Dörfer in der Region lebens- und liebenswerter gemacht.

Für seinen außerordentlichen ehrenamtlichen Einsatz wurde Dr. Bauer 2010 mit der Freiherr-vom-Stein-Nadel des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet, eine Ehre, die seinen außergewöhnlichen Beitrag zur Bildungslandschaft und zur kommunalen Entwicklung würdigte.

Sein Nachfolger im Amt des Schulverbandsvorstehers, Friedrich Thorn (Berkenthin), betonte den besonderen Einsatz Dr. Bauers für den Schulstandort Krummesse, der als Teil der Stecknitz-Schule eine Erfolgsgeschichte geschrieben hat. „Dr. Bauer hinterlässt ein bleibendes Erbe an Engagement und Hingabe, das in den Herzen aller, die ihn kannten, weiterleben wird“, so Friedrich Thorn.

Der Schulverband wird Dr. Peter Bauer stets in dankbarer Erinnerung behalten und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.